Logo Home
de en es

Alcudia

Alcudia ist eine von mächtigen mittelalterlichen Stadtmauern umgebene ländliche Stadt und nur wenige Meter trennen sie von der Ferienhochburg Port d’Alcudia. Besonders beliebt sind die Wochenmärkte am Dienstag und Sonntag. Ansonsten ist Alcudia ein stetes hübsches Städtchen und immer einen Ausflug wert. In der Nähe der Kirche befindet sich das archäologische Museum Monografic de Pollentia. Die Hafenstadt Port d’Alcudia ist zu einem besonders ausgeprägtem Touristengebiet geworden. Der Fischereihafen wird kaum noch als solcher genutzt, sondern dient nun vorwiegend als Liegeplatz für Yachten, auch Michael Schumachers Yacht soll hier vor Anker liegen. Der lange Strand in der Bucht von Alcudia ist flach ins Meer abfallend und feinsandig.

Andratx

Andratx wurde, wie viele Orte an der Küste, etwas vom Hafen entfernt in das Inland gebaut, um der Bevölkerung mehr Sicherheit vor den Piratenüberfällen zu bieten. Inmitten von Orangenhainen und Mandelbäumen führt Andratx ein verschlafenes Dasein und hat wenig Sehenswertes zu bieten. Das Dolce Vita findet direkt am Meer im dazugehörigen Port Andratx statt. Früherer Treffpunkt der Reichen und Schönen, umgeben von prunkvollen Villen bietet der einstige Fischerort eine Vielzahl an Restaurants und Bars mit direktem Meerblick. Sportlich Ambitionierte finden hier alles was das Herz begehrt, egal ob Wandern, Radfahren, Tauchen, Segeln etc.. Der nahe gelegene Golfplatz wird auch gehobenen Ansprüchen gerecht. In Port Andratx findet der erholungssuchende Urlauber so ziemlich alles, außer einen langen Sandstrand, was aber eher als Segen zu betrachten ist, denn riesige Bettenburgen sucht man hier, Gott sei Dank, vergebens.

Ariany

Die kleine Stadt hat eine Fläche von rund 22 km². Bis zum Jahr 1982 gehörte die Gemeinde, zu der ca. 800 Menschen gehören, zum Ort Petra und liegt direkt an der Straße zu Petra und Santa Margalida. In Ariany gibt es viele Funde aus prähistorischer Zeit. Diese Funde zeugen davon, dass die Gegend schon vor sehr langer Zeit von der Talayot-Kultur besiedelt war. Auch sehr sehenswert ist die im Jahre 1570 errichtete Kirche “Nuestra Senóra d´Atocha”. Sie wurde zu Ehren der weißen Madonna errichtet. Die Gemeinde ist bekannt für seine guterhaltenen Windmühlen, die zur Besichtigung der Besucher zur Verfügung stehen. Jedoch sollte man einen Tagesausflug einplanen. Ariany bietet seinen Urlaubern zwar einige Ferienwohnungen und Ferienhäuser, jedoch sucht man nach großen Hotelanlagen in der kleinen Gemeinde vergebens.

Artá

Artá befindet sich immer noch im Dornröschenschlaf und ist vermutlich gerade deswegen so reizvoll. Die burgartige Befestigungsanlage auf dem Kalvarienberg um die Wallfahrtskirche San Salvador herum zieht mehr und mehr Tagesbesucher an un dein Spaziergang durch die engen Gassen ist in jedem Fall empfehlenswert. An der Plaça Espanya befindet sich ein kleines Museum mit Ausstellungsstücken aus der Talayot- und Römerzeit. Der Weg hinauf zur eindrucksvollen Wehrkirche mit den weithin sichtbaren Stützbogen (Transfiguración del Señor) unterhalb der Festung ist ausgeschildert. Zu Fuß geht es von der Plaça Espanya und dem Rathaus kurz nach rechts und dann über Treppengassen nach oben. Die bekannten Höhlen von Artá gehören zwar zur Gemeinde des Städtchens, liegen aber gut 10 km weit entfernt im Hang über dem Meer bei Canyamel.

Cala Ratjada

Cala Ratjada, die Rochenbucht, ist ein ehemaliges Fischerdorf im Nordosten der Insel. Heute ist es eine der bedeutendsten Tourismushochburgen Mallorcas. Im Sommer finden hier ca. 40.000 Touristen eine Unterkunft und im Winter verwandelt sich der Ort in ein kleines beschauliches Dorf, welches sich hervorragend zum überwintern eignet. Unglaublich ist es, das Cala Ratjada sich trotz seiner Beliebtheit sein ursprüngliches Flair erhalten hat. Zum Ort gehören sage und schreibe fünf Traumstrände: Einmal die 2 km weit entfernte Bucht Font de sa Cala, dann der Strand Son Moll im Ortskern gelegen und die beiden sich Hunderte Meter weit ziehenden Buchten Cala Agulla (Guya) und Cala Mesquida. Cala Ratjada hat einfach für jeden etwas zu bieten, herrliche Angebote für Familien und ein ausgeprägtes Nachtleben für das jüngere Publikum. In der Ortsmitte findet man gute Einkaufsmöglichkeiten, schöne Restaurants, Cafes und alles was man im Urlaub braucht. Nicht umsonst trifft man hier auch des Öfteren Herrn Bohlen, zu dessen Lieblingslokalen das Noahs auf der Uferpromenade gehört. Wer lieber Tapas mag, sollte nach nebenan ins weniger stylische aber gemütliche Bodeguita gehen.

Campos

Campos liegt zwar in Meresnähe, jedoch nicht an der Küste. Der Boden ist trotz seiner Salzhaltigkeit fruchtbar und die Stadt erhielt ihren Namen durch eben diese zahlreichen Felder. Die besten und wohlschmeckendsten Kapern sollen übrigens hier geerntet werden. Campos war auch in extremen Dürrezeiten nicht von Ernteausfällen betroffen. Während die Nachbarorte unter schweren Jahren mit extremer Trockenheit zu leiden hatten, wehte in dem Ort immer eine kühle Meeresbrise. Sie verschonte die Campaners auch dann, als auf Mallorca vor Jahrhunderten die Pest wütete. Die Kirche und auch die meisten Häuser der Gemeinde wurden aus marès, einem Sandstein, erbaut. Was in Campos sehr interessant ist, sind die vielen verschiedenen Gebäude. Zum Beispiel stehen mitten in der Stadt vier alte Wachstürme, oder auch die alten, immer noch bewohnten, Herrenhäuser. Nicht zu verachten ist auch die Gemeindekirche Sant Juliá, das Rathaus und das alte Krankenhaus mit eigener Kapelle. Die acht Kilometer langen Strände Es Trenc, Sa Ràpita und Ses Covetes gehören zur Gemeinde Campos.

Capdepera

Die Gemeinde Capdepera zeichnet sich durch die wunderschönen Badebuchten aus. Die meisten der Strände des 42 km langen Küstenstreifens wurden aufgrund ihres hervorragenden Zustandes und der guten Wasserqualität mit dem blauen Band der EU ausgezeichnet. Anziehungspunkt der Gegend Capdepera ist das Kastell, die am besten erhaltene Festung Mallorcas. Unter dem Namen „Cales de Capdepera“ werden die Küstenorte Cala Ratjada, Cala Mesquida, Font de Sa Cala und Canyamel zusammengefasst, die von Touristen lebhaft frequentiert werden. Die mächtige Festung, die das Hügelstädtchen Capdepera beherrscht, das gleichzeitig der Gemeindesitz der genannten Küstenorte ist, liegt oberhalb der Stadt, die sich am Südhang des Hügels erstreckt. Der Ort zeichnet sich durch Natursteinhäuser, die durch Blumen geschmückt sind, und seine markanten Pflastergassen aus. Jedes Jahr im Mai findet ein mittlerweile weit über die Grenzen hinaus bekannter mittelalterlicher Markt statt. Das Landhotel Son Corb bietet günstige Pauschalangebote diesbezüglich an.

Canyamel

Canyamel ist zu beiden Seiten von bewaldeten, 200 bis 300 Meter hohen Hügeln umgeben, die nach Südwesten in das Cap des Pinar o des Raix, und nach Nordosten, wo sich auch die Tropfsteinhöhlen befinden, in das Cap Vermell münden. Mitten durch Canyamel fließt der Torrente Canyamel und teilt die Ortschaft in die touristisch geprägte südliche Hälfte mit Hotels, Fußgängerzone sowie dem Torre de Canyamel und in die mondäne Nordhälfte am Cap Vermell, in der sich neben vielen Villen auch der Golfplatz und die Höhlen, Coves d’Artà befinden. Der feinsandige Strand des Ortes, die Platja Canyamel, ist etwa 300 Meter lang und besonders in der Sommersaison gut besucht. Wahrzeichen ist der Torre de Canyamel auf quadratischem Grundriss mit drei Stockwerken. Ein massiver zinnenbekrönter Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert, der mutmaßlich aus der Zeit Jaumes I. stammt, möglicherweise aber auf älteren maurischen Fundamenten errichtet ist. Ursprünglich hieß er Torre de Montsó und wurde erst im 15. Jahrhundert im Zuge des Zuckerrohranbaus umbenannt. Er diente als Wacht- und Wehrturm zur Abwehr von Piraten. Heute befindet sich dort ein kleines Museum und ein Restaurant.

Deia

Das Künstlerdorf zählt zu den schönsten der Insel, nicht zuletzt wegen seiner spektakulären Lage. Hier lebten schon die Mauren, zu erkennen an den alten Terrassen. Der Ortsname Deia wird in der Chronik von Valldemossa im Jahre 1583 erstmals erwähnt. Direkt an der felsigen Küste gelegen, ist Deia heute Heimat vieler Künstler. Der erste Künstler in Deia war der Schriftsteller Robert Graves der bis zu seinem Tod 1985 hier lebte und auch auf dem kleinen Friedhof an der Pfarrkirche beerdigt wurde. Werke der in Deià lebenden Künstler kann man in Galerien und Kunstläden des Ortes erwerben. In Deia leben heute etwa 500 Einwohner von denen die Hälfte Ausländer sind. Der Ort ist sehr gepflegt und lohnt in jedem Fall einen Besuch. Gepflegte alte Häuser und viel Grün zeichnen ihn aus. Selbst ein Bach durchfließt das Dorf. Was viele nicht wissen ist, dass zu Deia auch eine Badebucht gehört. Drei Kilometer unterhalb des Ortes befindet sich die kleine Kieselsteinbucht Cala Deià.

Felanitx

An der Südostküste, einige Kilometer landeinwärts, befindet sich das alte und eher ruhige Städtchen Felanitx. Seit jahrhunderten ein Zentrum der Landwirtschaft, wird das Landschaftsbild von Weingärten, Plantagen mit Mandel- und Aprikosenbäumen und Getreidefeldern bestimmt. Zahlreiche mehr oder weniger gut erhaltene, altertümliche Windmühlen untermauern die landwirtschaftlich geprägte Geschichte von Felanitx. Neben dem Tourismus ist der Wein eine der Haupteinnahmequellen des Städtchens. Hauptsächlich lokal angeboten, sollte man sich eine Weinprobe, am besten während eines Rundgangs durch die schmalen Gassen der ansehnlichen Altstadt, nicht entgehen lassen. In Felanitx und der Umgebung gibt es einige Sehenswürdigkeiten, wobei der Klosterberg San Salvador, ein bedeutender Wallfahrtsort Mallorcas, besonders hervorzuheben ist.

Inca

Mit rund 25.000 Einwohnern ist Inca für mallorquinische Verhältnisse bereits eine Großstadt, wiewohl keine besonders attraktive. Zwar existieren eine kleine Altstadt mit engen Gassen und Kopfsteinpflaster und, wie überall auf Mallorca, einige altehrwürdige Kirchengemäuer, aber so richtig Sehenswertes ist kaum auszumachen. Ein Besuch könnte sich aber dennoch lohnen, denn in Inca befinden sich einige Outlet Stores u.a. von der Schuhmarke Camper.

Llucmajor

Llucmajor zählt mit ca. 20000 Einwohnern mit zu den grössten Städten von Mallorca. Bekannt wurde sie auch über die Insel hinaus durch die neben der Landwirtschaft betriebenen Schuhindustrie. Ein Denkmal in der Nähe des Placa Espanya erinnert an das Handwerk der Schuhmacher. Eine Skulptur des sterbenden Königs Jaume III. (am Ende des Passeig Jaume III, Einfahrt von der südlichen Ortsumgehung aus) erinnert an die wichtigste Begebenheit der lokalen Geschichte. 1349 verlor der mallorquinische König in der Schlacht bei Llucmajor sein Leben. Gleichzeitig endete damit die kurze Epoche des selbständigen Königreichs Mallorca.

Manacor

Manacor ist kommerzielles Zentrum des Ostens. Was für Inca die Ledermanufaktur ist, sind für Manacor die Möbelproduktion und die Herstellung künstlicher Perlen. Die mit über 30.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Mallorcas hat touristisch wenig zu bieten. Das Stadtbild wirkt uneinheitlich und besitzt nur im Innenstadt- und Geschäftsbereich rund um die Plaça Rector und die gotische Kirche Dolores de Nostra Senyora ein angenehmes Gepräge.

Palma de Mallorca

Palma de Mallorca ist die Hauptstadt des Gouvernements der Balearen, politisches, wirtschaftliches sowie kulturelles Zentrum nicht nur Mallorcas, sondern auch von Menorca, lbiza, Fomentera und Cabrera. Palma hat eine lange Geschichte, denn bereits die Römer gründeten eine Siedlung, die ihren namentlichen Ursprung in Palmaria “ Siegespalme “ hatte. Wahrzeichen der Stadt ist die über alles wachende Kathedrale Le Seu, deren Grundsteinlegung erfolgte am am 31.12.1229 und dieser Tag ist heute noch ein Feiertag in Palma. Die Bauzeit erstreckte sich über viele Jahrhunderte und im Jahre 1587 wurde sie geweiht. Die endgültige Fertigstellung erfolgte aber erst im Jahre 1904. Besonders hoheitsvoll erscheint das Monument bei Nacht, wenn es von zahlreichen Scheinwerfern in Szene gesetzt wird. Gegenüber der Kathedrale befindet sich der Palau de Almudaina. Zur Zeit der arabischen Herrschaft waren die Wesire die Bewohner des Palastes. Aus dieser Zeit ist aber kaum noch etwas zu entdecken. Ein Teil des Palastes wird heute vom spanischen König bei seinen Aufenthalten auf der Insel Mallorca genutzt. Einige Teile des Palastes können besichtigt werden und wenn man das macht, sollte man auch den Park de Mar in sein Programm einbeziehen.

Besonders beliebt für Hochzeiten und andere große Feiern ist das Pueblo Espanyol. Wer noch nicht auf dem spanischen Festland war, sollte sich die nachgebauten, historischen Gebäude aus ganz Spanien ansehen und sich einen Überblick von der Pracht vieler spanischer Baudenkmäler verschaffen.

In unmittelbarer Nähe der Kathedrale befindet sich das Museu Diocesa, welches Ausstellungstücke aus dem 15. Jahrhundert zeigt. Bei einem Rundgang durch die Altstadt La Lonja schlägt das Herz des Genießers höher. Restaurants für jeden Geschmack und jede Preisklasse reihen sich in urigem Ambiente aneinander. Besonders empfehlenswert am Abend, da man dann auch prima das Leben auf den Straßen studieren kann. Bei einer Stadttour sollte man auch das Rathaus mit seiner Fassade aus Renaissance – und Barockelementen mit einbeziehen. Interessant sind auch die Markthallen des Mercat de l‘ Olivar, weil hier u.a. frisches Obst und Gemüse und besonders das reichhaltige Fischangebot gehandelt werden. Bei einem Aufenthalt in Palma gehört der Bummel auf der Promenade dazu, insbesondere entlang des Yachthafens. Hier kann man die schönsten und teuersten Yachten bewundern bis man zum Fährhafen und zur Anlegestelle der Kreuzfahrschiffe gelangt.

Und wer keine Lust auf Kulturprogramm hat, der lässt sich einfach treiben. Palma lädt zum Shoppen ein. Hier gibt es noch viele individuelle, liebevoll dekorierte Geschäfte fernab jeglicher Massenware und sollte das Wetter mal nicht so mitspielen, geht man einfach in das Einkaufszentrum Porto Pi am Ende der Stadt.

Petra

Kommt man in den kleinen, zirka zehn Kilometer östlich von Sineu gelegenen Ort Petra, weist zunächst nichts auf seine große geschichtliche Bedeutung hin. Hier, in dem beschaulichen Städtchen mit heute etwa 4.000 Einwohnern, wurde im Jahr 1713 der berühmte Missionar Miguel Josep Serra i Ferrer geboren. Das Museu del Padre Serra stellt Kunstwerke und Dokumente aus dem Leben von Fra Juníper Serra aus, sein Geburtshaus steht direkt daneben. Auf dem Plaça Padre Serra errichtete man ihm im Jahr 1984 ein Denkmal, dessen Bilder seine Schaffensgeschichte erzählen. Im Zentrum der kleinen Stadt Petra steht die gedrungene Kirche Sant Pere mit ihrem sechseckigen Glockenturm. Erbaut wurde sie schon im Jahre 1239. Ein kleines Stück außerhalb des Ortes Petra liegt auf 317 Metern Höhe die Einsiedelei von Bonany. In ihrer Entstehungsgeschichte spielt, wie bei vielen anderen Kirchen Mallorcas, eine Madonnenfigur eine wesentliche Rolle. Die so genannte “Madre de Déu” (Mutter Gottes). Die Ermita wurde erst im Jahr 1920 erbaut und ist seitdem ein Wallfahrtsort. Wenn Sie gerade zur Essenszeit in Petra sind, sollten Sie im Restaurant und Biergarten Miratar vorbei schauen. Eine vielfältige, aussergewöhnliche Küche mit orientalischen Einflüssen erwartet Sie in einem ganz besonderen Wohlfühl-Ambiente.

Porto Colom

An der Südostküste, zwischen Porto Cristo und Cala d’Or und damit ein wenig abseits des Touristenrummels, liegt der idyllische Fischerort Porto Colom. Zahlreiche Spanier behaupten, Christoph Columbus wäre hier geboren und habe dem Ort somit seinen Namen gegeben. Bewiesen ist das keinesfalls! Wie als ruhender Gegenpol zu den belebten Touristenorten liegt Porto Colom mit seinem Hafen und der romantischen Altstadt auf der anderen Seite der Bucht. Viele Fischer bestreiten hier noch Ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei und so verwundert es nicht, dass Porto Colom auf der ganzen Insel für seine guten Fischlokale berühmt ist.

Porto Cristo

Porto Cristo ist ein kleiner Hafenort, der sich durch seine Ursprünglichkeit von den umliegenden Touristengebieten abgrenzt. Nur ca. 1.000 Menschen leben in dem Fischerdorf mit dem schönen Naturport und den edlen Yachten. Etwa 1,5 Kilometer von Porto Cristo entfernt, liegt die Hauptattraktion des Ortes, die fast schon zum Pflichtprogramm eines jeden Mallorcabesuchers zählt – die “Coves del Drac”. Die Höhlen wurden im Jahr 1778 entdeckt und bald darauf für Exkursionen frei gegeben. Die Coves del Drac bilden das größte Höhlensystem der Balearen: Immerhin gibt es insgesamt über 3.000 Höhlen auf Mallorca!

Port de Pollença

Das von den Briten schon früh als Urlaubsort für gehobene Ansprüche entdeckte Port de Pollença an der breiten gleichnamigen Bucht ist eine ideale Basis für aktive Mallorcaferien. Zwar hat der Ort mit wachsenden Touristenströmen sein ehemaliges Gentleman-Flair teilweise verloren, besitzt aber nach wie vor eine ausgesprochen angenehme Atmosphäre. In Port de Pollença lassen sich die unterschiedlichsten Urlaubskonzepte gut kombinieren: Es gibt ausreichend flachen Sandstrand bei guter Wasserqualität und die ganze Palette des Wassersportangebots (einschließlich einer Surf- und Segelschule). In Pollenca selbst lädt die Altstadt zu einem Bummel ein. Kleine, komfortable Stadthotels wie das Hotel Son Sant Jordi bieten aussergewöhnliches Ambiente mit hervorragendem, familiären Service. In der Nähe Pollencas hat auch das Tabaluga Projekt für Kinder von Peter Maffay seine Heimat gefunden.

San Lorenzo

Wie lange hier schon Menschen und Tiere gelebt haben, weiß keine Chronik. Funde aus der Erde berichten, dass Sant Lorenc wohl schon in der prähistorischen Zeit bewohnt gewesen sein muss. Erst aus der spätrömischen Zeit finden sich einige Aufzeichnungen, die auch Aufschluss über den klangvollen Namen Sant Lorenc des Cardassar liefern, der auch in der maurischen Zeit beibehalten wurde. Den Beinamen allerdings erhielt der Ort erst nachdem Jaume I. und seine Mannen ihre Füße auf die Insel setzten und sich auf einem Feld bei Sant Lorenc eine Madonnenfigur zu erkennen gab, die sich während der Herrschaft der Heiden im Distelgestrüpp versteckt hatte. Der wundersame Fund der Mare de Deú dels Cards, der Distelmadonna, verschaffte dem Ort den klangvollen Beinamen seines stacheligen Zusatzes des Cardassar (deutsch. bei den Disteln). Im frühen 13. Jahrhundert wurde auch die Kirche Maria del Bellver zu Ehren der Madonna erbaut.
Heute ist der Ort eher wegen seines berühmten Koches Tomeu Caldentey bekannt. Was im Jahr 2003 passierte, war ein Meilenstein in der kulinarischen Geschichte Mallorcas. Zum ersten Mal erhielt ein Mallorquiner für ein Restaurant der Insel einen Michelin-Stern: Tomeu Caldentey aus Sant Llorenç des Cardassar, und das für eine Küche, für ein gastronomisches Konzept mit authentisch mallorquinischen Wurzeln! Zu Probieren im Restaurant Es Moli den Bou in Sa Coma.

Soller

Sóller liegt im Nordwesten Mallorcas in einem Tal, das quer zur Tramuntana-Bergkette verläuft und bis ans Meer reicht. Das Klima, die idyllische Umgebung, das Licht und das Stadtbild machen Sóller zu einem faszinierenden Ort, der Jahr für Jahr viele tausend Besucher in seinen Bann zieht. Das von hohen Bergen umschlossene Tal von Sóller erreicht man über einen Paß, der als der “Coll de Sóller” bekannt ist, oder aber mit dem berühmten Zug von Sóller über eine unvergessliche Strecke, die durch eine atemberaubende Landschaft führt. Seit einigen Jahren ist der Ort auch über den neuerbauten, kostenpflichtigen Tunnel zu erreichen.
Hervorzuheben sind die herrschaftlichen Bürgerhäuser mit ihren prachtvollen Fassaden. Bauwerke in einem eleganten Stil, der auf Mallorca sonst ganz unüblich ist.

Son Servera

Son Servera liegt am Fuße des 271 Meter hohen Berghügels Puig da Sa Font, ca. 61 km von Palma de Mallorca entfernt und ist ein beschaulicher Ort nahe der beliebten Strände der Ostküste. Abseits von Hotelburgen an der Küste mit seinem touristischen Treiben bietet Ihnen Son Servera mit seinen umliegenden Fincas und Landhotels einen erholsamen, individuellen und exklusiven Urlaub in einer mediterranen Atmosphäre. Der ruhige Ortskern, von dem unzählige Landstraßen für ausgiebige Radtouren genutzt werden können, verwandelt sich jeden Freitag in einen mallorquinischen Markt mit einheimischen Erzeugnissen. Entdecken Sie das Umland, das besonders im Frühjahr durch die Farbenpracht der Inselvegetation verzaubert und der Landschaft dieses Urlaubsflair verleiht.

Valldemossa

Am Fusse des Teix Gipfels liegt das Bergdorf Valldemossa auf 430 Meter Höhe über NN. Hauptanziehungspunkt von Valldemosa ist das Kloster des Kartäuserordens. Es wurde 1399 erbaut und 436 Jahre später säkularisiert. 3 Jahre später mietete sich dort dann der berühmte polnische Pianist Chopin in einer der Zellen ein. Er verbrachte den Winter 1838/39 zusammen mit der französischen Schriftstellerin George Sand in diesem Ort, die später den Roman „Ein Winter auf Mallorca“ schrieb. Daneben ist der Ort auch die Geburtsstätte der Catalina Thomas, der einzigen Heiligen Mallorcas. Immer einen Besuch wert ist das Kulturzentrum „Costa Nord“. Es wurde auf Bestreben des amerikanischen Schauspielers Michael Dougals errichtet. Neben zahlreichen kulturellen Veranstaltungen kann man hier viele interessante Informationen über die Serra de Tramuntana bekommen. Absolut unverzichtbar ist ein Rundgang durch die malerischen Gassen der “Unterstadt”. Dabei läßt man schnell die Mehrheit der Valldemossa-Besucher hinter sich. In der Altstadt scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Welches Kleinod sie darstellt, erkennt man an jeder Ecke; eine Beschreibung der Einzelheiten erübrigt sich.